WUPPERTALBEWEGUNG e.V.

Gründung

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Logo der WUPPERTALBEWEGUNG e.V.

Die WUPPERTALBEWEGUNG e.V. wurde am 6. Februar 2006 in Wuppertal von 21 Bürger/-innen gegründet.

Unsere Tätigkeitsfelder

Wir engagieren uns satzungsgemäß im Rahmen sehr konkreter Projekte für die Stadt Wuppertal. Diese Projekte sollen einen hohen praktischen und nachhaltigen Wert für alle Bevölkerungsgruppen aufweisen.

Die unmittelbare Unterstützung durch unsere Mitglieder konzentriert sich auf die folgenden drei Kernbereiche:

  • Identifizierung von lohnenden Projektaktivitäten durch Erstellung von Machbarkeitsstudien, Bedarfsanalysen oder Geschäftsplänen (wo erforderlich)
  • Unterstützung einer gezielten regionalen wie überregionalen Pressearbeit zur Bekanntmachung der entsprechend vorselektierten Projektvorschläge
  • Unterstützung von umsetzungsreifen Projekten durch Einbringung direkter Arbeitsleistung, finanzieller Mittel des Vereins, Identifizierung und Akquise von Sponsoren

Der Verein zählt rund 1.300 Mitglieder und über 3.500 Unterstützer/-innen (Mitglieder, Spender/innen, tatkräftige Helfer/-innen). Ohne das Engagement aller bei der Umsetzung beteiligten Aktiven, ohne deren Kreativität, Beharrlichkeit und fachliches Mitwirken in unzähligen Stunden das Projekt Nordbahntrasse wohl nicht hätte realisiert werden können. Unser Kernteam besteht aus knapp 20 Mitstreiter/-innen.

Unsere Ziele

  • mit ehrenamtlichem, bürgerschaftlichem Engagement die Zukunft unserer Stadt Wuppertal mitgestalten
  • Projekte fördern, die einen unmittelbaren, praktischen und nachhaltigen Nutzen für alle Bevölkerungsgruppen schaffen und einen hohen Grad an ›Anfassbarkeit‹ aufweisen
  • Einfluss nehmen auf die Gestaltung der heimatlichen Umwelt und dabei diejenigen Werte berücksichtigen, die in den Denkmälern, der Kultur, der Geschichte und der Landschaft enthalten sind

Unser »Leuchtturmprojekt« ist die erfolgreich abgeschlossene Umwandlung der stillgelegten 22 Kilometer langen Rheinischen Strecke in Wuppertal, heute als Nordbahntrasse bzw. Dr.-Werner-Jackstädt-Weg bekannt, in einen komfortablen Fuß-, Rad- und Skateweg. Die 2006 gestartete Initiative hat mit der vollständigen Eröffnung der Trasse am 19. Dezember 2014 einen ersten Abschluss gefunden. Aber auch weiterhin wird sich die WUPPERTALBEWEGUNG im Rahmen vertraglicher Vereinbarungen mit der Stadt Wuppertal um die Nordbahntrasse und deren weitere Entwicklung kümmen.

Die Reaktivierung der Nordbahntrasse war ein Unterfangen, das für Wuppertal aus ganz vielfältigen Gründen außerordentlich attraktiv war und ist:

  • Vielfältige Wachstumsimpulse für Wuppertal (insbesondere bei der Verknüpfung des Fuß- und Radweges mit der Ansiedlung innovativer kleiner und mittelständischer Unternehmen)
  • Signifikante Erhöhung der Lebensqualität für alle Einwohner entlang der Strecke
  • Unterstützung der Integration verschiedener Kulturen in Wuppertal
  • Erhalt des ›Trassenbandes‹
  • Ohnehin vorhandener Handlungsdruck, da andernfalls ein Verfall bedeutender, das Stadtbild bestimmender Bauwerke mit hohen Folgekosten zu befürchten ist

In Deutschland sind bereits viele hundert ehemalige Bahntrassen in Freizeitwege umgewandelt worden – leider in der Regel stadtfern und aus den Hauptballungszentren nur umständlich zu erreichen: über (stark) befahrene Straßen, mit öffentlichen oder privaten Verkehrsmitteln. Damit sind diese Routen für Ausflüge mit Kindern oder kurze Touren zwischendurch leider nicht geeignet, ganz anders als ein innerstädtischer, kreuzungsfreier und völlig ebener Fuß-, Rad- und Skateweg Nordbahntrasse!

Aktuelles Projekt: Schwarzbachtrasse

Aktuell steckt die WUPPERTALBEWEGUNG in dem Projekt, die Trasse mit einem 2 km langen Seitenarm vom Bahnhof Wichlinghausen nach Langerfeld zu ergänzen.  Für gut 50.000 Menschen im Wuppertaler Osten brächte diese Maßnahme enorme Vorteile. Sie wird das das etwa 3,5 Millionen € teure Projekt »Schwarzbachtrasse« mit Fördermitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit 2018 realisieren. Die Planungen sind erstellt und die Fördermittel bewilligt (Stand: Januar 2018).

Weitere denkbare Projekte

  • die Einrichtung bzw. Sanierung von Sportstätten und Spielplätzen,
  • die (Wieder-)Öffnung von Aussichtspunkten,
  • die Reaktivierung leerstehender Fabrikgebäude,
  • der Bau eines Wupperstrandes,
  • und Ihre Ideen.

Haben Sie Interesse? Machen Sie mit!