Vandalismus auf der Tunnelbaustelle Dorrenberg

Freitag, den 25. April 2014 um 10:25

Die Stadt bittet Trassennutzer um Aufmerksamkeit: Während überall auf der Nordbahntrasse unter Hochdruck gearbeitet wird, um bis zum Ende des Jahres die Strecke durchgängig fertig zu haben, sorgt wiederholter Vandalismus auf der Tunnelbaustelle Dorrenberg für eine Gefährdung der Trassennutzer sowie der Zeit- und Kostenpläne.

Bereits drei Mal wurden Absperrteile, Beleuchtung, Werkzeuge und Material gestohlen, zerstört oder wild in der Umgebung verstreut. Noppenbahnen wurde bis unter die nächste Brücke geschleppt. Ein Hammer hing von der Tunneldecke ins Streckenprofil hinunter.

„Das sind keine Dumme-Jungen-Streiche. Das ist mutwilliger Vandalismus, der Menschen in Gefahr bringt und unsere Planung torpediert“, erklärt Projektleiter Rainer Widmann. „Wir müssen verhindern, dass dort jemand zu Schaden kommt. Außerdem haben wir weder Zeit noch Geld, um die Baustelle immer wieder neu einzurichten.“

Widmann bittet daher alle Nutzer und Anlieger der Trasse um Aufmerksamkeit. „Verdächtige Beobachtungen sollten umgehend an die Polizei oder tagsüber an die Leitstelle des kommunalen Ordnungsdienstes weitergegeben werden. Wer etwas über die Verursacher weiß, sollte sich als Zeuge melden.“

Polizei und Ordnungsdienst wurden gebeten, den Bereich verstärkt zu überwachen. „Sollte der Vandalismus trotzdem weitergehen, dann wäre als letztes Mittel eine Schließung des Tunnels bis zum Ende der Sanierung etwa Ende Juli nicht ausgeschlossen“, so Widmann. „Dann müssten alle Trassennutzer unter der Zerstörungswut einiger weniger Hohlköpfe leiden. Das wollen wir möglichst vermeiden.“

 

von Claus-Jürgen Kaminski