Jahreshauptversammlung 2014 mit Vorfreudeeffekt

Jahreshauptversammlung 2014 mit Vorfreudeeffekt

Samstag, den 13. Dezember 2014 um 11:55

In der voll besetzten Pauluskirche am Haspel hielt die WUPPERTALBEWEGUNG ihre diesjährige Mitgliederversammlung ab.

Vor allem die Vorfreude auf die kurz bevorstehende Eröffnung der Nordbahntrasse am 19. Dezember prägte die Veranstaltung und überdeckte die auch in diesem Jahr notwendigen kritischen Anmerkungen. Dass die Stadtverwaltung in ihren Abschnitten trotz jahrelanger Planungsphase wichtige Baumaßnahmen in die kommenden Jahre verschieben muss, trübte die Stimmung ein wenig. Weil der Förderzeitraum für den innerstädtischen Bereich Ende 2014 endet, werden diese Arbeiten den städtischen Haushalt belasten und sich in die normale Prioritätenfolge einreihen.

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Dank des Engagements von Christa Mrozek und zahlreicher Sponsoren erhielten die Besucher auch in diesem Jahr wieder kostenlos den Trassenkalender.

Natürlich stellte sich auch die Frage nach den künftigen Aufgaben der WUPPERTALBEWEGUNG. Unser Vorsitzender Carsten Gerhardt ließ keinen Zweifel daran, dass sich der Verein auch nach 2014 bei Stadtentwicklungsprojekten engagieren wird, die – ebenso wie die Trasse – einen praktischen und nachhaltigen Wert für alle Bevölkerungsgruppen versprechen. So werde schon bald die Umwandlung des Hackenbergschen Gartens an der Sonnabendstraße zu einer öffentlichen Naherholungsfläche mit Aussicht auf die Barmer Innenstadt weiter vorangetrieben. Vorstandsmitglied Dietrich Böttcher präsentierte den Anwesenden das Modell für das orientalische Teehaus, das die WUPPERTALBEWEGUNG auf der Freifläche, die dann Belvedere heißen soll, restaurieren will.

Zur Zeit seien die zur Verfügung stehenden Ressourcen aber noch an das Projekt Nordbahntrasse gebunden. Neben der Fertigstellung muss auch der zukünftige Betrieb der Trasse, zu dem sich die WUPPERTALBEWEGUNG verpflichtet hat, eingerichtet und abgedeckt werden. Von einer »ungewissen Zukunft«, von der die Westdeutsche Zeitung in ihrer Ausgabe vom 13. Dezember schreibt, war zu keiner Zeit die Rede.

Ausdrücklich bedankte sich Gerhardt bei allen Unterstützern für ihre Hilfe, sei es durch finanzielle Beiträge, die Beteiligung an Mitmachaktionen, die Übernahme einer Streckenpatenschaft, engagiertes Mitarbeiten im Rahmen des Zweiten Arbeitsmarktes oder auf sonstige Weise. Nächstes Jahr werde auch die Zusage eingelöst, Spender über 200 Euro namentlich an der Trasse zu verewigen.

Da auf der Veranstaltung bei Teilnehmerinnen und Teilnehmern vermehrt der Wunsch nach der Powerpoint-Präsentation unseres Vorsitzenden Carsten Gerhardt anklang, stellen wir sie hier zur Verfügung.

Fotos: Martin Michels

von Claus-Jürgen Kaminski